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“Hot Dog”
Es geschah auf dem Stand der Elfer beim Turnfest am Mainufer. Ein Hund kommt zu Besuch und schließt Freundschaft mit Erika. Erika findet der Hund hat Hunger und braucht eine Wurst. An dem Tag herrschte ein Wetter, bei dem man unmöglich dem Hund eine kalte, ungegrillte Wurst geben konnte. Es wurde eine heiße Wurst bestellt; und jetzt hatte Erika ein Problem. Wie soll der Hund die ganze Wurst fressen? Erika hat das Problem grandios gelöst. Die Wurst wurde klein geschnitten, von Erika persönlich kalt geblasen und vorgekaut und dann dem Hund zu fressen gegeben.
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Autor und Foto: hm
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Die Täsch hät Doosch!
(Eine Tasche hat Durst.)
Dass Männer gerne einen trinken ist normal. Dass Frauen auch gerne einen trinken, daran haben wir uns gewöhnt; aber Damenhandtaschen?
Es geschah auf dem Stand der Elfer beim Turnfest am Main. Wir sitzen in gemütlicher Runde am Tisch. Die einen trinken Bier die anderen trinken Sekt. Es gesellt sich eine Frau zu uns, setzt sich hin, stellt ihre Handtasche neben sich und öffnet diese: was dem normalen Besucher schon ungewöhnlich erscheint. Aber die Frauen und ihre Handtaschen sind ein Thema für sich. Der Inhalt einer Damenhandtasche ist so geheimnisvoll wie die Frau selbst. Wussten sie, dass eine Frau in ihrem Leben 225 Tage in ihrer Handtasche kramt? Die Frau bestellt 2 Gläser Sekt. “Mein Gott hat die einen Durst”, denke ich noch und dann geschah es, wie von Geisterhand gesteuert fiel das eine Glas um, und schwupp verschwand der Inhalt in der Handtasche. Die Frau bestellte ungerührt ein neues Glas Sekt, und wieder, wie von Geisterhand gesteuert, kippte das Glas um und der Inhalt verschwand wieder in der Tasche. Die Handtasche wurde geschlossen, und es gab auch keinen Sekt mehr für die Tasche. Na ja, das kann ich schon verstehen, wenn die “Täsch” noch mehr getrunken hätte, vielleicht hätte sie in ihrem Rausch das Geheimnis ihres Inhaltes verraten.
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Autor und Foto: hm
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Ich wollte doch nur ein einfaches Mitglied werden!
Seit letztem Jahr bin ich Mitglied im Verein. Montags, nach dem Knobeln, sprach mich die große Vorsitzende an. Mit einem völlig unverfänglich harmlos klingenden Satz: “Du weißt, diese Woche haben wir vom Verein Jahreshauptversammlung, und da macht es sich immer gut, wenn möglichst viele Mitglieder anwesend sind”. ”Ich rechne mit dir”. Also bin ich hin, es wurde geredet, geredet, geredet, mein Name wurde genannt, ich hörte mich “ja” sagen, und schon war ich in Amt und Würden. Einige Wochen später kam wieder dieser völlig unverfänglich harmlos klingender Satz: “Du weißt, diese Woche haben wir vom Verein einen Stand beim Turnfest am Main und da macht es sich immer gut wenn möglichst viel Mitglieder anwesend sind”. “Ich rechne mit dir”. Also bin ich hin, bin zur Textorstr. gelaufen in die 14 gestiegen, umgestiegen in die 11, ausgestiegen, über den Römerberg zum Main gekraxelt. Es wurde geredet, geredet, geredet, mir wurde auf die Schulter geklopft, und ich habe mich als Webmaster in die Arbeit gestürzt. Alle guten Dinge sind drei, es kam wie es kommen musste, wieder hörte ich diesen, völlig unverfänglich harmlos klingenden Satz: “Du weißt, diese Woche haben wir vom Verein Vorstandssitzung, und da macht es sich bestimmt gut, wenn du deine Arbeit vorstellen würdest”. “Ich rechne mit dir”. Es wurde geredet, geredet, geredet, ich habe meine Arbeit vorgestellt und dann geschah es. Also, die Yvonne heiratet und zieht weg. Dann kann die nicht mehr, was die jetzt macht. Dann macht die, was die jetzt macht, aber dann kann die nicht mehr das, was die jetzt macht. Dann macht doch die mit dem das, was die jetzt macht. Und wieder werde ich mich in die Arbeit stürzen. Mein Fazit, “Jetzt han ich de Rähn” (was das heißt, verrate ich nicht).
Dabei wollte ich doch nur ein einfaches Mitglied werden!
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Autor: hm
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Der Apfelbaum.
Jeder Sachsenhäuser, der etwas auf sich hält, hat einen Garten. In jedem Garten einer Sachsenhäuser Familie steht im Zentrum des Gartens ein Apfelbaum. Ein Apfelbaum hat traditionell eine lange Geschichte bis hin ins Paradies. Auf das Paradies komme ich später zurück. Nur ein Sachsenhäuser weiß um die Bedeutung der Frucht, die Apfel genannt wird. Aus dieser Frucht wird das Stöffche hergestellt, das einem einen Rausch bescheren kann. Wenn jetzt in diesem Garten ein größeres Gartenfest stattfindet, ergeben sich zwangsläufig das eine oder andere Problem. Es fängt schon auf dem Parkplatz an, da gibt es Gäste, die parken ihr Auto so geschickt, dass mit einem Schlag drei Parkplätze belegt sind. Aber das grösste Problem ist: Wie schütze ich meinen Apfelbaum? Denn bei so einem Gartenfest treffen Menschen unterschiedlicher Kulturkreise aufeinander. Da kommen Ausländer, Frankfurter, Offenbacher, Oberräter, Sachsenhäuser und Rheinländer zusammen. Und nur der Sachsenhäuser bringt dem Apfelbaum den nötigen Respekt entgegen. Meine Gastgeber haben das Problem, “Wie schütze ich meinen Apfelbaum” sehr gut gelöst. Sie haben einen Mann zum Schutze des Apfelbaumes ausgewählt, der auf Grund seiner Silhouette ein gewichtiges Mannsbild darstellt. Drer selbst bei Regen, Sturm oder Schnee seinen Posten nicht verlässt und den Apfelbaum auf Grund seiner gewichtigen Persönlichkeit gegen jeden beschützt. Der Beschützer hat seine Aufgabe voll und ganz erfüllt und jetzt behaupte ich, hätte der liebe Gott den Ulf im Paradies unter seine Apfelbaum gesetzt, wären wir heute noch im Paradies.
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Autor und Foto: hm
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Der Regenkavalier.
Ein Mann allein, einsam und es regnete....
Neulich war ich bei Damir und Angelika auf der Gartenparty. Als ich ankam waren schon einige Gäste da, unter anderen auch Steini. Da ich ihn kannte, habe ich mich zu ihm gesetzt, und da habe ich erfahren, dass er seit drei Wochen Strohwitwer ist, und er machte einen verzweifelten Eindruck auf mich. Bis dahin war ja alles normal. Aber dann kamen die Frauen, im Anhang ihre Männer. Oh je, “wo bin ich denn hier”? habe ich so bei mir gedacht. Bei Steini war plötzlich von Verzweiflung nichts mehr zu spüren. Er strahlte beim Anblick der Frauen und die Frauen hätte ihr sehen müssen, eine strahlte mehr als die andere. Neben Steini war ich ein Fremdkörper, und mir wurden Blicke zu geworfen...., Männer, wir kennen alle diesen durchdringenden Blick der Frauen, der uns nichts Gutes avisiert. Mein Gedanke war “Heinrich bringe dich in Sicherheit und überlass das Feld den Frauen”. Etwas neidisch war ich schon, der Typ zieht ja die Frauen an, wie das Licht die Motte; Casanova dagegen wäre sich wie ein Lehrling vorgekommen. Aber bei längerem betrachten der Szene schlug mein Neid in Mitleid um. Der “arme Stein” hatte ab sofort keine Ruhe mehr, Küsschen hier, Küsschen da, streichel hier, streichel da. Die Frauen haben mit allen Tricks gearbeitet, und ihr wisst ja, die Tricks und die List der Frauen sind nicht zu überbieten. Das ging sogar so weit, dass er die Frauen massieren musste. Also der “Arme” hatte Stress pur. Aber die Stunde der Rückkehr seiner Frau rückte immer und näher, und ich spürte wieder seine Verzweiflung. Ich weiss ja nicht, was Gerlinde zu ihm gesagt hat. Aber Fakt ist, er kniete plötzlich im strömenden Regen vor ihr, was er ihr versprochen hat, konnte ich nicht verstehen. Ich nehme aber an, er hat ihr geschworen, dass er nur seine Frau liebt. Nur jetzt hatte er ein Problem, wie bekomme ich die fremden, verräterischen Gerüche an meinem Körper wieder los. Denn der Moment, an dem seine Frau zurück kam, war nicht mehr weit. Aber Steini wäre nicht Steini, er löste das Problem mit einem Sprung in den Swimmingpool und alle fremden, verräterischen Gerüche waren dahin, und er konnte endlich seine geliebte Frau in die Arme nehmen. Eigentlich stimmt das ja nicht so ganz, was ich hier schreibe, oder doch, oder nicht, ich weiss es nicht mehr. Aber letztendlich müssen wir Männer zusammen halten. Das Ganze könnte ich natürlich noch mit Fotos untermauern, aber meine Erziehung und meine Diskretion gestatten mir das nicht.
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Hoffest bei Helga und Bruno.
Die Weiber vom Hof!
Am 12. August dieses Jahr war wieder unser Hoffest bei Helga und Bruno. Natürlich bin ich da gerne hin, obwohl das Ganze für mich Arbeit war. Das heißt, Fotos machen, Aufpassen dass mir nichts entgeht, kaltes Bier trinken, 1 oder 2 Schnäpse trinken, ganz schön anstrengend. Aber ich will nicht jammern sondern das aufschreiben was ich da erlebt habe. Der Hof von Helga und Bruno war wie immer bestens für das Fest vorbereitet. Rechts und links, die Wände mit Blumen geschmückt. Die heiligen, historischen Tische und Bänke vom Deutsch Orden standen in Reih und Glied. Vorne an den ersten beiden Tischen saßen 6 Jungs von der Skatvereinigung: Gartenkolonie 18, 20, Hau drauf. So lange die Skat gespielt haben, waren die ja mit sich beschäftigt. Später war das ja anders, nur da komme ich noch drauf zurück. Ich habe den Jungs zugehört, und das hörte sich so an, “Du Simbel, hättest du nicht die Karte ausgespielt, dann hätte ich die ausgespielt und dann hätte der verloren”. Antwort: “Ich weiß gar nicht was du willst, ich habe schon mit besseren Karten Spiele verloren. Und der Sieger sagt: “Ja Jungs so spielt man mit Studenten”. Eigentlich dauert so ein Spiel höchstens 5 Minuten aber inclusive Nachkarten mindestens 15 Minuten. Aber plötzlich ist Ruhe, und mit einem kräftigen Schluck aus der Pulle, beginnt das Ganze von vorne. Nach dem Skat spielen wird ein Tisch frei und dann sitzen die da und fangen an zu lästern, jeder der vorbei kommt, kriegt sein Fett weg. Was ich da alles gehört habe, darf ich hier nicht schreiben. Aber am letzten Tisch, vor dem Abgrund in Bruno`s Katakomben, da saßen die Weiber vom Hof. Vorne an der Ecke, die Tagesbuchhaltung, daneben unser Nummerngirl, wenn ich ja nicht wüsste, das beide anders orientiert wären, könnte man glauben, da sitzt das ideale Traumpaar. Mein Gott, was können die zwei gut lästern. Weiter am Tisch waren da noch die große Vorsitzende, die Frau die alles niederschreibt, die Frau von den Finanzen, die Frau von der Presseabteilung, die Tochter von der Tagesbuchhaltung und das Frauchen von der Täsch. Die Täsch habe ich nicht gesehen, aber ich habe gehört, die soll auf Entziehung sein. Also nur Weiber an diesem Tisch. Jeder mußte an diesem Tisch vorbei, egal ob du dir was zu trinken oder zu essen geholt hast. Wenn du am Tisch vorbei wars, dann wurden die Köpfe zusammengesteckt, und dann ging es los tuschel, tuschel, zisch, zisch, zisch. Aber am schlimmsten war es, wenn du hinab steigen musstest in Bruno`s Unterwelt, weil dich die Blase zwickte. Dann wieder dieses tuschel, tuschel, zisch, zisch, zisch und dann das Handzeichen, Daumen unten, Zeigefinger leicht erhöht darüber, wobei du nicht wußtest, meinen die jetzt den Durchmesser oder die Länge. Gott sei Dank, mußten die ja auch mal in Bruno`s Unterwelt, was ja auch verständlich war nach dem gewaltigen Sekt Konsum. Normalerweise gehen die Frauen ja nur im Rudel auf das stille Örtchen, aber die sind an diesem Tag nur alleine aufs stille Örtchen. Denn sie hätten ja sonst etwas versäumen können, oder was noch schlimmer für sie war, dieses tuschel, tuschel, zisch, zisch, zisch, über sie, wenn sie weg waren. Deshalb hat jede den Gang auf das stille Örtchen so lange hinausgezögert, wie es nur ging, und das wissen wir ja, nach einer gewissen Zeit kannst du nicht mehr ruhig sitzen bleiben und das war natürlich bei denen nicht anders. Da war zeitweise eine Bewegung am Tisch, das man glauben konnte, die schunkeln, ein Kölner hätte gesagt, “Guck mal, die spinnen ja die Weiber, die tanze Stippeföttsche seitwärts”. Aber wenn sie sich dann einmal wagemutig hinab gewagt haben über die steile Treppe in Bruno`s Unterwelt. Danach schwebten sie mit einem glücklichen verklärten Lächeln im Gesicht, sichtlich erleichtert aus Bruno`s Unterwelt empor, und dann ging es weiter mit dem tuschel, tuschel, zisch, zisch, zisch. Über das Hoffest kann ich ansonsten nur Gutes berichten, es war ein gelungenes Fest, wir hatten viel Spaß, haben die Getränke in vollen Zügen genossen, und haben sehr gut gegessen. Helga und Bruno gilt unser besonderer Dank und wir können sagen, wir haben uns sehr wohl gefühlt bei Euch liebe Helga lieber Bruno, Danke für alles.
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Autor und Foto: hm
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Der Ordensträger.
“Hurra, Alaaf, Helau,” ich bin Ordensträger. Mein Gott es ist wahr, das erste Mal in meinem Leben habe ich einen Orden bekommen, und das am Freitag, den 13.; wenn das kein Glück bedeutet. Na ja, nicht für alle ist Freitag der 13. ein Glückstag. So eine Ordensverleihung ist eine aufregende Sache, vor allem beim ersten Mal. Das erste Mal vergisst du dein Leben lang nicht. Ich erinnere mich noch genau, als ich meine Burschenschaft verloren habe. Es war an einem schönen Abend am Rhein auf einer Bank. Ich war schon lange bereit, das Mädchen endlich auch, aber flutsch, schon war es zunächst vorbei, bevor es richtig los ging. Beim zweiten Versuch war es dann um meine Burschenschaft geschehen. Mit der Zeit bekommst du deine Hormone in den Griff, und seitdem ich die im Griff habe, kann ich zu jeder Frau sagen, “Schatz komm wann Du kannst, ich kann immer wenn Du kommst”. Also der Tag des Ordensfestes war da. Jetzt galt es Vorkehrungen für den Abend zu treffen. Was ist alles zu bedenken? Was ist da für den Abend vorzubereiten? Na ja, als erstes ist an die Körperhygiene zu denken. Also habe ich ein ausgiebiges Bad genommen, hierbei habe ich überlegt, ob ich etwas Parfüm ins Badewasser machen sollte. Das habe ich verworfen, denn ein Kölner benutzt nur Kölnisch Wasser. Weiter habe ich überlegt, wie bekomme ich meine Hormone in den Griff; denn das ist ja nicht so einfach, wenn dir eine fremde Frau, beim anstecken des Ordens, an deiner Brust rumfummelt. Also habe ich mir an dieser empfindlichen Stelle ein Pflaster hingeklebt, damit nichts passiert. Weiter habe ich überlegt, wer wird die Glückliche sein, die den Orden an meine Brust stecken darf? Muss ich die auch küssen? Aber es kam alles anders, die große Vorsitzende hat mir den Orden nicht an meine Brust geheftet, sondern an den Kragen meines Hemdes und dann hat sie mich geküsst. Ich habe es überlebt. Mein Gott war das alles aufregend, aber es steht fest, jetzt bin ich Ordensträger.
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Autor: hm
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Die Brautstraußfängerin
und die türkis farbigen Blusen nebst Inhalt.
Blumen sind etwas herrliches, besonders wenn sie zu einem Strauß gebunden werden. Ein Brautstrauß ist für die Braut etwas, das sie sehr erfreut. Wir Männer lassen uns da nicht lumpen und versuchen für unseren Schatz den schönsten Brautstrauss der Welt binden zu lassen. So ein Brautstrauß hat auch einen gewissen Zauber, ein Zauber der in Erfüllung geht, besonders für die Brautstraußfängerin. Der Zauber besagt, dass die Fängerin als nächste heiratet. Bekanntlich hat ja die Dagmar den Brautstrauß von Yvonne gefangen. So weit so gut. Dagmar war auch auf unserem Ordensfest. Als sie kam war sie zunächst ganz normal, bis sie sich zu den türkis farbigen Blusen setzte. Zu den türkis farbigen Blusen ist zu sagen, dass in den türkis farbigen Blusen zwei Frauen steckten, die wie das doppelte Lottchen aussahen. Beide trugen die gleiche türkis farbige Bluse, darunter ein grünes T-Shirt und grüne Klunker am Hals und an den Fingern. Beide steckten immer wieder die Köpfe zusammen, aber so wie das aussah, heckten die nichts gutes aus. Was mir besonders auffiel, sie tranken Rose Wein, anstatt Jägermeister, von der Farbe her hätte das besser gepasst. Dass die vor nichts zurück schrecken wurde mir bewusst, als der Wirt 2 Bembel mit Apfelwein spendierte. Ab dem Zeitpunkt tranken die nur noch Apfelwein. Eigentlich war das ja logisch, die Äpfel sind ja auch grün bevor sie rote Bäckchen bekommen. Also nachdem Dagmar bei den türkis farbigen Blusen sass, bekam sie plötzlich einen verklärten Blick, einen Blick voller Sehnsucht und Liebe. Ich weiß ja nicht was die beiden zu ihr gesagt haben. Aber wahrscheinlich haben sie Dagmar gefragt: “Wann heiratest du deinen Steini? Sieh zu das du den endlich hinbekommst”. Aber es steht fest, als Steini kam wurde er gleich in Beschlag genommen. Dagmar hat alle Register ihrer Verführungskunst gezogen. Ihre Verführungskunst hat bei Steini voll eingeschlagen. Mein Gott der Arme wusste ja gar nicht wie ihm geschah. Küsschen hier, Umarmung da, um es kurz zu machen, plötzlich hatten beide einen verklärten Blick. Steini ist normaler weise ein Mann der letzten Stunde, aber nach dieser Umgarnung war er nicht mehr zu bremsen und wollte nur noch nach Hause mit seiner Dagmar. Wahrscheinlich haben die beiden zu Hause beim kuscheln kuscheln und so, den Hochzeitstermin klargemacht. Die beiden türkis farbigen Blusen haben mit einem ganz zufriedenen Lächeln das Ordensfest verlassen
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Autor und Foto: hm
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Die Weihnachtsfeier
Anfang Dezember letztes Jahr, als ich auf dem Weg von meiner Wohnung zu einer meiner Stammkneipen ging, bin ich, was mir doch seltsam vorkam, sehr vielen Elfer Mitgliedern begegnet, und alle stellten mir die gleiche Frage, “Heinrich, wann ist dieses Jahr Weihnachtsfeier”? Leider konnte ich die Frage nicht beantworten. In meiner Stammkneipe angekommen, habe ich sofort meine große Vorsitzende angerufen und habe sie gefragt, “Conny wann ist dieses Jahr unsere Weihnachtsfeier”? Sie sagte zu mir “Heinrich, am nächsten Samstag”. Jetzt war ich doch ziemlich platt. Und ich habe sie gefragt, “Wer hat das denn beschlossen”? Sie antwortete mir, “Wir vom Dreigestirn (Conny, Damir, Richard) haben das beschlossen”. Und sie sagte mir, dass es auf dieser Weihnachtsfeier einige Überraschungen gäbe. Ich wollte natürlich wissen, welche Überraschungen es gäbe. Sie zählte dann diese wie folgt auf. Es gibt ein gemeinsames Essen und einen Getränkebon für jedes anwesende Mitglied. Für die verdienten Mitglieder gibt es einen Orden und einen kleinen Bembel mit dem Elfer Emblem, die Garden bekommen eine Tüte mit Süßigkeiten und Weihnachtsgebäck, und keiner muß etwas bezahlen. “Mein Gott”, habe ich gedacht, “das gibt es doch gar nicht”. Auf meine Frage, “Was hat denn Richard dazu gesagt”? Conny sagte “Richard war mit allem einverstanden, und das Ganze war seine Idee”. Das hat mich doch sehr gewundert, denn Richard (ein schottischer Schwabe) sitzt doch förmlich auf der Kohle. Nun ja, ich bin am Samstag zu dieser Weihnachtsfeier gegangen. Es war ein herrliches Fest, viele, sehr viele Mitglieder waren da. Alle waren zufrieden und es gab Lob von allen Seiten. Ich habe, still und heimlich, dem Dreigestirn für die schöne Weihnachtsfeier gedankt. So gegen Mitternacht, nach einigen Bieren und Ramazotti, habe ich beschlossen, nach Hause zu gehen. Auf dem Weg zur Garderobe kommt mir der Kellner ganz aufgeregt nachgelaufen und winkte mit der Gesamtrechnung, und im Hintergrund hörte ich das Dreigestirn rufen, “Heinrich, wir haben hier auch noch einige Rechnungen für dich”! Der Schreck ist mir derart in die Glieder gefahren, und ich bin schweiß gebadet, senkrecht sitzend, in meinem Bett aufgewacht. Mein Gott, was für ein Alptraum? Aber, muss das eigentlich nur ein Traum bleiben, oder lässt sich das für dieses Jahr nicht doch verwirklichen? Natürlich nicht alles umsonst. Wir alle, und damit meine ich wirklich alle, nicht nur der Vorstand, sollten einmal darüber nachdenken.
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Autor: hm
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