Dribbdebach-Heinrich[1]

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Letzte Änderung am 24.02.2012

 Beiträge 2010

Geburtstag in der Schielestraße 30.

Mit heißen Socken!

Sie bekommen eine Einladung zu einer Geburtstagsfeier, und jetzt suchen Sie mal die Schielestraße 30. Im Sommer habe ich von Geli eine Einladung zu Ihrer Geburtstagsfeier bekommen. Natürlich habe ich mich darüber gefreut. Um es vorweg zu sagen, es war eine sehr schöne Geburtstagsfeier. Gewundert hat mich nur der frühe Zeitpunkt der Einladung. Jetzt weiß ich, warum die Einladung so früh kam, damit jeder genügend Zeit hatte, um den Ort der Festlichkeit zu finden. Also das war so: am Tag der Einladung habe ich in mein persönliches Navi die Schielestr. 30 eingegeben. Am Anfang war alles in Ordnung, aber beim einbiegen in die Schielestr. ging es los. Die Stimme in meinem persönlichen Navi sprach, “jetzt gehen Sie gerade aus und nach hundert Meter sind am Ziel“ Nach den hundert Metern sagte mir die Stimme: “Ziel erreicht”. Ich habe mich umgesehen, ah da ist ein Licht, dort muss es sein, nichts wie hinein, aber es war falsch, es war die Drogenberatung. Na ja, Alkohol soll ja auch eine Droge sein, aber die waren für diese Droge nicht zuständig. Die Suche ging weiter, Straße rauf, Straße runter, alles blieb dunkel, kein Licht am Ende der Straße. Da, ich hörte menschliche Stimmen. Danke Gott, es waren Insider, die haben mich dann zum Ort der Festlichkeit geführt. Beim betreten des festlichen Raumes waren schon viele Gäste da, und das hat mich gewundert. Entweder waren das Insider, oder die sind schon mittags losgezogen, um pünktlich vor Ort zu sein. Wie sollte es auch anders sein? Die “Damen” vom Mumm-Club waren auch schon da! Nachdem ich mir ein Bierchen gegönnt hatte, habe ich ein paar Fotos geschossen, und dabei ist mir laufend der Jo über den Weg gelaufen. “Mensch, Junge was hetzt Du denn so?”, habe ich ihn gefragt; seine Antwort, “ich bin heute zum persönlichen Mumm-Butler der “Damen” vom Mumm-Club vergattert worden”. Natürlich wollte ich von den Mumm-Club “Damen” wissen, warum die den armen Jo vergattert haben. “Ach, der Jo macht das gerne, und außerdem haben wir keinen anderen gefunden”, haben Sie mir erklärt. Obwohl der Jo ja mittlerweile ein geübter Wanderer ist, waren später seine Socken ganz schön am qualmen, die waren richtig heiß gelaufen. Plötzlich wehte ein kalter Hauch durch den festlichen Raum, nein die Heizung war nicht ausgefallen, die Tür war auf und die „Fechemer Dutte“ spazierten mit Musik in den festlichen Raum und brachten dem Geburtstagskind ein zünftiges Ständchen. Im Laufe der Feier habe ich vieles beobachtet, fotografiert und notiert; nur alles darf ich nicht schreiben, was ich notiert habe. Die Geburtstagsfeier, das war ein gelungenes Fest, keiner musste hungern und frieren, verdurstet ist auch keiner, dank der fleißigen Damen hinter der Theke. Liebe Angelika danke für die Einladung! Ich denke, wir alle haben das Fest genossen und werden es in guter Erinnerung behalten.

Frankfurt, den 09.11.2010

Autor u. Fotos: hm 

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Ordensfest.

Gemurmel der Knobelbande!

Diese Woche war ich mal wieder im Fenstergucker in Sachsenhausen. Dort knobeln die Altaktiven von den “Elfern”, und das schon seit 40 Jahren. Da sitzen Sie da, die 5 und knobeln, reden über Gott und die Welt, lästern über dies und das, und es wird viel gelacht. Nur gestern, als ich kam, saßen Sie da, die Köpfe zusammengesteckt und flüsterten. Als sie mich sahen war urplötzlich Ruhe. Sollte ich das nicht hören, was da getuschelt wurde? Das war schon sehr verdächtig. Ich habe mir nichts anmerken lassen, aber aus gut unterrichteten Kreisen habe ich erfahren, es ging um das diesjährige Ordensfest. Wenn ich das richtig verstanden habe, wollen die auch einen Orden überreicht bekommen. Denn schließlich haben sie sich ja jahrelang als Aktive bei den Elfern eingesetzt. Wie ich weiter erfahren habe, wären sie bereit, beim nächsten Fest beim Abbau zu helfen; allerdings, auf Grund des hohen Alters, könnte jeder nur einen Stuhl von der Bühne tragen, und dafür wollen sie natürlich einige Freibier bekommen. Die 5 haben mitbekommen, dass ich trotz ihres geheimnisvollen Flüsterns informiert war über den Inhalt ihres Getuschels. Daraufhin wollten sie mich mit einigen Bieren bestechen, damit ich nichts über ihr Getuschel schreibe. Das Bier hat mir gut geschmeckt, aber ich habe nichts versprochen. Jetzt stelle ich Euch die  Knacker einmal vor: da ist einmal Hans Freibier, dann kommt Richard Chikago, dann hätten wir da Horst Glückspilz, daneben sitzt Ulf Starke Figur, dann hätten wir da noch Jo Dichter und als Gast Steini Elektro sowie den gelegentlich anwesenden stillen und diskreten Beobachter Heinrich Paparazzi. Alles in allem eine geballte Kraft mit langjähriger Erfahrung. Vor allem die geballte Kraft der 5 ist gefürchtet. Weil sie schon mehrere Tische im Fenstergucker zerstört haben, bedingt durch den geballten Kraftaufschlages des Knobelbechers, hat der Wirt vom Fenstergucker für die 5 einen Tisch mit einer 10 cm dicken Tischplatte anfertigen lassen. Jetzt wird es einige Zeit brauchen, bis die 5 den zerstört haben.

Frankfurt, den 03.11.2010

Autor: hm

Der Handschlag im Römer!

Sowie ein paar mit Bier bespritzte Stiefel.

Ward Ihr schon einmal im Frankfurter Römer und habt nichts bezahlt? Doch, doch, das gibt es, mir ist das passiert. Auf der letzten Mitgliederversammlung der “Elfer” sagte unsere große Vorsitzende: “Ich habe hier 2 Karten zu einer Einladung im Römer von unserer OB, wer möchte da hin?”. Mein erster Gedanke war, Heinrich, was sollst du da? Unsere OB wird ein paar warme Worte an uns richten, danach gibt es ein paar Brezeln, und das war es. Aber meine innere Stimme sagte mir: “Heinrich da gehst du hin”. Ja, und das war richtig so. Der Anfang war so, wie ich gedacht habe; unsere Petra hat das was Sie am besten kann, viel geredet. Ich war schon beeindruckt von dem, was sie da gesagt hat. Überrascht hat mich die persönliche Begrüßung durch unsere OB mit Handschlag, und das hat sie bei jedem so gemacht. Ganz schnell habe ich geschnallt, da gibt es etwas gutes zu Essen. Für die Insider, es gab auch Freibier. Auf verschiedenen Ebenen war je ein kaltes und warmes Büfett mit vielen Köstlichkeiten angerichtet. Sofort habe ich hochgerechnet, wie oft war ich im Römer, und was habe ich da bezahlen müssen? Aber um das alles abzuessen, dazu reichte mein Hunger nicht. Denn es ist ja allgemein bekannt, dass ich kein “guter Esser” bin. Trotzdem, ich habe es versucht; nach dem vierten Gang habe ich aufgehört zu zählen. Bei der ganzen Esserei habe ich die anderen der Elfer-Leute verloren. Mein Gott, war das eine Sucherei, treppauf, treppab, von Saal zu Saal, aber ich habe sie gefunden. Das gute an der Sucherei war: ich habe wieder Appetit bekommen. Auf dieser Suche bin ich vielen Menschen begegnet, Männern, dicke, dünne, lange, mit und ohne Bauch, Männer eben; und es waren schöne und sehr schöne Frauen dort. Die Tollitäten und Hoheiten der Stadt waren in großer Anzahl vertreten. Bei meiner Suche habe ich festgestellt, der Römer ist ein sehr schönes Rathaus. Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei. Denn unsere Sitzungspräsidentin der Elfer hat es fertig gebracht, dass der Bedienung das Bierglas vom Tablett gefallen ist. Wie konnte das passieren? Ich habe da so einen Verdacht! Den ganzen Abend schwirrten 2 hübsche, junge Oberkellner durch den Raum. Die Kellnerin kommt mit dem Bier, einer jener jungen Männer war in der Nähe, Damir nicht. Klirr, klirr das Glas mit Inhalt fiel zu Boden, die Stiefel von Geli waren bespritzt. Na ja, welche Frau erlebt das schon, dass ein junger Mann auf den Knien liegend einem die Stiefel putzt. Schade das ganze hätte ich gerne fotograviert. Die Mitglieder der Rathausfraktionen aller Parteien waren auch vertreten. Na ja, wenn es was umsonst gibt ...! Der Vorsitzende der CDU Rathausfraktion hat sich im Laufe des Abends bei jedem vorgestellt und mit Handschlag begrüßt. Ich habe nach dem Handschlag sofort geguckt, ob meine Hand nicht schwarz war. Wenn jetzt noch einer von der FDP gekommen wäre, dann wären die Bundesfarben Schwarz, Rot, Gold auf meiner Hand vereint gewesen. Abschließend kann ich sagen, es war ein sehr schöner Abend, zumal der Verein aus Bornheim, Eintracht Attila oder so, in unserem Stadion gewonnen hat. “Voll” und zufrieden bin ich dann zurück in mein geliebtes Sachsenhausen gefahren.

Frankfurt, den 27.10.2010

Autor: hm

Zigaretten drehen ist Schwerstarbeit!

Mispelchen trinken dagegen, nein!

Jedes Jahr findet das Schweizer Straßenfest statt, und der Sachsenhäuser Vereinsring hat dort einen Stand, an dem auch mein Verein, die Elfer mit beteiligt sind. Also habe ich mich in Gang gesetzt, um dort am Stand des Vereinsringes ein Bier zu trinken und um eventuell ein paar harmlose Fotos zu schiessen. Dort angekommen, saßen wie immer die einschlägig bekannten Damen vom Vorstand der Elfer zusammen. Das Frauchen von der Täsch war auch dabei. Die Täsch selbst war nicht da. Warum und wieso, darüber will ich nicht spekulieren. Nur man munkelt, Sie sei auf Entzug. Statt der Täsch hatte das Frauchen eine kleine, schmale Tasche, dabei und die hatte sie umhängen, damit nichts passieren kann. Das war auch sehr vernünftig, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass diese kleine, schmale Tasche viel verträgt.  Was mich gewundert hat, die einschlägig bekannten Damen haben Bier getrunken, normalerweise trinken die Sekt.  Ob das mit der Wirtschaftskrise zu tun hat? Man kann schon sagen, diese “Krise” hat ihre Spuren hinterlassen. Insbesondere habe ich das an den Rauchgewohnheiten ausgemacht. Der “ärmere” Teil der Damen dreht sich mühevoll seine Zigaretten. Mein Gott, wenn Du das siehst, das ist Schwerstarbeit; also das geht so, Papier in Stellung bringen, Tabak auf das Papier schütten, Papier mit dem Tabak zu einem Rohr drehen, Papier bespucken, und fertig ist die Selbstgedrehte. Da hat es der “reichere” Teil der Damen doch einfacher, die rauchen Stangenzigaretten. Wie immer wurde über Gott und die Welt geredet und weiter Bier getrunken. Doch plötzlich bestellt eine der Damen eine Runde Mispelchen, die glücklichen und verklärten Blicke der Damen hättet ihr sehen müssen. Das liegt daran, ein Mispelchen ist ein Glas mit Calvados, und in dem Calvados schwimmt eine Mispelfrucht.  Die Mispelfrucht wird mit einem Zahnstocher aus dem Calvados gefischt und dann genussvoll zum Mund geführt, und dann mit verklärtem Gesichtsausdruck genüsslich ausgesaugt und dann verzehrt. Was die Frauen beim Aussaugen fühlen oder denken, ich weiß es nicht, aber es macht sie glücklich.

Autor und Foto: hm

Schweizer Straßenfest 01

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